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Aquarellmalerei - der Kurs beginnt

Aktualisiert: März 13

Ich nehme meinen Farbkasten (hört sich das nicht schrecklich nach Schule an?), meine Pinsel und meinen Aquarellblock und richte mich auf meine erste Online-Lektion bei Ruth Alice Kosnick auf YouTube ein. Ich lerne zunächst die Basics. Das erklärt sie so ruhig und komprimiert, dass ich bald zu der ersten Übung komme. Die ist schnell erledigt, allerdings auch, weil ich sie nicht mit allen Farben meines Farbkastens ausprobiere. Diesen kleinen Ungehorsam nehme ich mir heraus. Sie sieht mich ja nicht.

Ich lerne die Begriffe Lasieren, Lavieren, Granulieren und Nass-in-Nass kennen.


Das geht alles so zügig, dass ich die zweite Übung voll motiviert gleich hinterher schiebe:

Zwei Äpfel soll ich malen. Ich bin etwas ungeduldig, lasse die erste Farbe nicht lange genug trocknen, und so fließt die rote Farbe in die gelbe. Der Farbverlauf zwischen den beiden Farben will nicht so ganz gelingen, aber am Ende bin ich dennoch zufrieden. Es sind auf jeden Fall zwei Äpfel, die ich dort auf meinem Papier „liegen“ habe. Und der eine hat sogar einen Lichtpunkt.


Was mir besonders gefällt: Ruth Alice Kosnick geht nicht so wahnsinnig ins Detail. Ihr geht es ums (Aus-) Probieren, und genau das möchte ich. Trotzdem, oder gerade deshalb, lerne ich bereits in den ersten Lektionen wirklich viel.

Das Malen erlebe ich als sehr entspannend. Ich benötige nicht viel Material, und es macht Freude, der Farbe beim Verlaufen zuzuschauen. Auch die kurzen Pausen, bis eine Farbe getrocknet ist, und die ihr auch einhalten solltet (s.o.), tun gut.

Lektion 1 und 2 beendet!



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